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Daten und Fakten : Die Byzantinische Geschichte
 
-> Zusammenfassung der Byzantinischen Geschichte

660 vor Christus:
Gründung der Stadt Byzantion als griechische Kolonie

550 vor Christus: Byzanz ist bedeutender Stadtstaat

200 vor Christus: Byzanz wird Verbündeter Roms

330 nach Christus: Der römische Kaiser Konstantin I. (Regierungszeit 312-337 n. Chr.) verlegt seinen Regierungssitz von Rom nach Byzantion. Noch zu seinen Lebzeiten nennt man die Stadt ihm zu Ehren Konstantinopel

395: Teilung des römischen Reiches in weströmisches und oströmisches Reich (Byzanz)

476: Ende des weströmischen Reiches. Absetzung des letzten weströmischen Kaisers Romolus Augustus durch den germanischen Heerführer Odoaker

527 - 568: Der oströmische Kaiser Justinian erstrebt Wiederherstellung des römischen Reiches. Er erobert das Vandalenreich, die Westgoten, Teile Spaniens und das Ostgotenreich. Diese Gebiete gehen jedoch wieder verloren

532 - 537: Bau der Hagia Sofia, der damals größten Kirche der Christenheit und Krönungskirche der byzantinischen Kaiser

610 - 641: Umfassende Reformen unter Kaiser Heraklios; seitdem spricht man vom byzantinischen und nicht mehr vom oströmischen Reich

976 - 1025: Unter der Herrschaft Kaiser Basileios' II. verbreitet sich der orthodoxe Glaube auch in Russland .
1054: Trennung zwischen Ostkirche und Westkirche: Kirchliches Schisma

1071: Schlacht von Manzikert: Gefangennahme des byzantinischen Kaisers, große Teile Kleinasiens fallen an die Seldschuken (muslimische Fürstendynastie); die Sultane des Seldschukenreiches nehmen in Anspruch, Nachfolger des oströmischen Reiches zu sein.

 

1081 - 1118: Alexios I. Komnenos bittet während seiner Regentschaft den Papst um Hilfe gegen die Seldschuken, dadurch löst er den ersten Kreuzzug aus

27. November 1095: Auf dem Konzil von Clermont ruft Papst Urban II. zum Kreuzzug auf

1096 - 1099: Der erste Kreuzzug endet mit der Eroberung Jerusalems, Errichtung von Kreuzfahrerstaaten (Königreich Jerusalem, Fürstentum Antiochia, Grafschaft Edessa, Grafschaft Tripolis), die in Konkurrenz zu Byzanz stehen.

1147 - 1149: Der zweite Kreuzzug, der die Rückeroberung der Grafschaft Edessas angestrebt hatte, bleibt erfolglos. Man gibt Byzanz dafür die Schuld.

1202 - 1204: Der vierte Kreuzzug wird von der Republik Venedig angeführt. Das Ziel sollte eigentlich die Eroberung Ägyptens sein, 1204 wird aber stattdessen Konstantinopel von den Kreuzfahrern erobert. Das byzantinische Reich wird in verschiedene Reiche aufgeteilt: das Lateinische Kaiserreich von Konstantinopel, das Kaiserreich Nikaia, das Kaiserreich Trapezunt und das Despotat von Epeiros. Endgültiger Bruch zwischen Ost- und Westkirche.

1261: Rückeroberung Konstantinopels durch Michael VIII. Palaiologos (1259 - 1282). Damit ist das byzantinische Reich zum großen Teil zunächst wiederhergestellt.

1352: Übergreifen der Osmanen auf europäischen Boden

1439: Auf dem Konzil von Florenz wird die Wiedervereinigung der West- und Ostkirche verkündet. Proteste einiger Vertreter der Ostkirche verhindern die Union jedoch auf Dauer.

1448: Konstantin XI. Palaiologos wird nach seinem Bruder Kaiser von Byzanz.

29. Mai 1453: Eroberung Konstantinopels durch die Osmanen unter Sultan